Secop bleibt weiter ein heißes Thema in den Medien

Die Orlando Management AG aus München wird immer mehr zum Bösewicht in diesem Fall, während Nidec, der vorherige Eigentümer, als möglicher Retter erscheint.

Der ORF berichtete von neuer Hoffnung, die in Fürstenfeld aufkeimt. Nidec habe mit der Stadt Fürstenfeld einen Vertrag über die Miete der Werkshallen ab 1.1.2020 abgeschlossen, sagt Bürgermeister Franz Jost. Jetzt ist wieder die EU am Zug, die Nidec ja damals zur Abgabe des Standortes im Zuge einer Übernahme zwang.

Hier geht’s zum Bericht des ORF Steiermark.

Die Kleine Zeitung schrieb am 21. November, dass der Vertrag zur Nutzung der Hallen mit Secop bereits am 25. Juni gekündigt wurde und Nidec als möglicher Nachmieter vor der Tür steht. Ebenso wurde berichtet, dass eine Abordnung der Midea AG aus China das Werk besichtigt und Interesse an der Produktionslinie bekundet hatte.

Der Artikel in der Kleinen Zeitung.

Orlando lässt die Masken fallen, sagte der Bürgermeister von Fürstenfeld der Kleinen Zeitung, nachdem die Mitarbeiter von Secop plötzlich mit einem Besuch aus China konfrontiert waren. Sie wollen sich gegen die Verlagerung der Produktionslinien wehren.

Mehr dazu im Bericht der Kleinen Zeitung.

Es darf gestreikt werden, schrieb Die Presse am 14. November. Die Gewerkschaft drohe damit, die Produktion für Tage stillzulegen, wenn die Orlando Management AG, die Berater des Eigentümerfonds ESSVP IV, welcher Eigentümer von Secop ist, nicht endlich mit allen Informationen rausrückt. Der vorgelegte Sozialplan decke sich jedenfalls nicht mit den Forderungen der Gewerkschaft.

Den ganzen Artikel aus Der Presse gibt es hier.

300 Mitarbeiter und hunderte Unterstützer waren beim Protestmarsch in Fürstenfeld unterwegs. Dabei gab es harsche Kritik der vertretenen Politiker an der EU Wettbewerbsbehörde sowie am Vorgehen von Orlando. Landeshauptmannstellvertreter Schickhofer bezeichnete es gar als „bodenlose Frechheit“, schrieb Meine Woche in ihrem Bericht.

Der Artikel in meine Woche.

Der Aufschrei in der Steiermark nach dem drohenden Verlust von 250 Arbeitsplätzen war groß, schreibt die Kronen Zeitung. Die Mitarbeiter werden einen Protestmarsch veranstalten.

Bericht in der Kronen Zeitung.

Die EU Kommission ermittelt im Fall Secop. Die Verträge zwischen Nidec und Orlando sollen jetzt geprüft werden. Die Orlando Management AG hatte angekündigt, die Produktion ab März 2020 in die Slowakei zu verlagern. 250 Arbeitsplätze würden damit verloren gehen, schreibt meine Woche.

Zum Artikel von meine Woche.

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